Woher weiß ich, dass ich verliebt bin?

Last Update : June 13, 2018 by Erika

woher weiss ich dass ich verliebt bin

Liebe lässt sich rational nicht erklären. Woher weiß ich dann, dass ich verliebt bin? Das ist eine Frage der Emotionen. Anzeichen dafür, dass man verliebt ist, spürt man. Liebe kann das ganze Leben verändern. Sie kann uns in unserem Tun bestärken. Sie kann dazu führen, dass wir unser ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Plötzlich ist alles anders. Es macht morgens wieder Spaß, aufzustehen. Der Weg ins Büro wird viel schneller bewältigt. Begegnungen verlaufen freundlicher. Die ganze Welt strahlt. Die Arbeit wird leichter und erfolgreicher bewältigt. Man sehnt sich nach neuen Herausforderungen. Schmiedet Pläne.

Plötzlich ist man nicht mehr allein. Man kann sich auf jemanden freuen. Man beginnt, ihn in sein Leben einzubeziehen. Eine erwiderte Neigung berauscht und beflügelt. Doch jeder weiß, dass es auch sein kann, dass der andere einen nicht in dem Maße begehrt, in dem man sich das wünscht. Verliebt sein, kann man trotzdem. Das Wagnis gilt es einzugehen.

Wer sich verlieben möchte, sendet entsprechende Signale. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, in der der Job einem immer weniger Zeit lässt und Momente der persönlichen Begegnung rar werden, können Singlebörsen wie Parship, eDarling oder Zoosk den entscheidenden Anstoß geben.

Ein Datingportal kann zum Beginn einer großen Leidenschaft werden. Menschen mit ähnlichen Sehnsüchten, mit dem Willen, sich zu verlieben, kommen zusammen und tauschen sich aus. Die Chance, so der Liebe seines Lebens zu begegnen, ist groß. Zu technisch und unromantisch? Das muss nicht sein.

Auf der Suche nach dem Glück

Menschen sehnen sich nach Gemeinsamkeit. Sie möchten ihre Erlebnisse und Erfahrungen teilen, sie möchten gemeinsam etwas erreichen und glücklich sein. Das einfache Glück ist oft nicht leicht zu finden. Manchmal fliegt es einem zu, manchmal muss man hart dafür arbeiten, manchmal liegt der Weg zum Glück genau in der Mitte.

Wer nicht an seinem Glück vorbeilaufen möchte, kann über Dating-Seiten gezielt nach der großen Liebe suchen. Das Internet ist für den Austausch immer wichtiger geworden. Es ist ein Kommunikationsmittel, das uns rasch zusammen führen kann. Wir sind weniger vom Zufall abhängig. Ich kann mein Profil so erstellen, dass meine Interessen und Erwartungen deutlich erkennbar sind und Interessierte wissen, was sie von mir zu erwarten haben.

So wecke ich Aufmerksamkeit und steigere meine Chancen auf dem großen Markt der Beziehungssuchenden. Wenn der richtige Partner antwortet, merkt man schnell, ob es passen könnte. Dann sind es nur noch ein paar Schritte, die mich von der Erkenntnis trennen, dass ich verliebt bin.

Von Anfang an sollte man ehrlich sein und ein möglichst realistisches Bild von sich zeichnen. Wecke ich keine falschen Erwartungen, brauche ich keine Angst vor dem ersten realen Date zu haben und kann schnell erkennen, dass ich verliebt bin.

Liebe via Internet?

Was macht Singlebörsen und Datingportale so attraktiv? Unser gesamtes Leben und Kommunikationsverhalten hat sich durch das Internet verändert. Wir stehen morgens auf und checken als erstes unsere E-Mails. Das Smartphone begleitet uns ins Bad und zum Frühstück. Auf dem Weg zur Arbeit liefert es uns alle wichtigen Informationen. In der Firma läuft die Kommunikation außerhalb der Meetings via E-Mail oder per Skype. Diese Begegnungen sind nicht virtuell, sondern höchst real. Das Internet ist völlig in mein Leben integriert.

Im Kontakt per WhatsApp, Facebook und Co. entwickeln sich Sympathien und Antipathien. Soziale Netzwerke helfen uns, Menschen kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen, den richtigen Partner zu finden und ein Date zu arrangieren. Ob der- oder diejenige wirklich zu mir passt, finde ich erst heraus, wenn ich mich mit ihm treffe. Nur so kann ich feststellen, dass ich verliebt bin oder dass ich einfach nur einen netten Menschen kennengelernt habe.

Man sollte, wie immer, nicht zu hohe Erwartungen in neue Bekanntschaften projizieren. Wichtig ist es, die Leichtigkeit zu behalten. So ist es einfacher, miteinander umzugehen und man vermeidet Enttäuschungen. Wer zu präzise Vorstellungen und Wünsche hat, wird es schwer haben, genau den Partner zu finden, der all dies erfüllt. Auch in der Liebe sollte man Realist bleiben. Letztlich zeigt ohnehin das Gefühl, dass ich verliebt bin. Vielleicht sieht der Wunschpartner dann ganz anders aus, als ursprünglich erwartet.

Der magische Moment

Man hört es immer wieder. Bei manchen Paaren kann man es direkt spüren. Eine Anziehungskraft, die plötzlich da ist und ein Leben lang anhalten kann. Es beginnt vielleicht mit einem Blick, dem man nicht ausweicht, den man aushält und erwidert. Plötzlich weiß ich, dass ich verliebt bin und mit diesem einen Menschen zusammen sein will.

Diese Magie lässt sich nicht herbeizaubern. Ich kann die Wahrscheinlichkeit, dass sie in mein Leben tritt, erhöhen, indem ich meinen Mitmenschen aufmerksam begegne. Datingportale sind eine Möglichkeit, den einen zu treffen, mit dem ich mein Leben verbringen will. Ausstrahlung, Charme und Witz können einen Menschen verzaubern und jene Magie entstehen lassen, die den Beginn einer großen Liebe ankündigt.

Wichtig sind Offenheit und die Möglichkeit, andere zuzulassen. Erzwingen lässt sich Magie nicht. Der Zauber der Liebe entsteht mitunter, wenn man es gar nicht erwartet. Die legendäre „Liebe auf den ersten Blick“ kann einem morgen im Büro oder eben bei einem über eine Singlebörse vereinbarten Date begegnen. Man weiß es nicht. Doch man kann seine Chancen erhöhen, wenn man hinausgeht und mit anderen Kontakt aufnimmt. Ein Profil auf einem Dating-Portal ist ein erster Schritt.

Hat es gefunkt?

Wir sehen jemanden und sind plötzlich verzaubert. Warum? Die Wissenschaft hat dafür eine einfache Erklärung: Genetik und chemische Reaktionen.

Das Gefühl des Verliebtseins entsteht in unserem Gehirn. Neurotransmitter sind Botenstoffe zwischen den Nervenzellen, die unsere Emotionen entstehen lassen. Dopamin und Noradrenalin sind die Ursache, dass wir uns auf eine Person fokussieren, uns in diese verlieben.

Neurologisch gesehen entsteht eine Art Sucht, die unser Verhalten bestimmt. Wir wollen alles über den anderen wissen, wünschen in seiner Nähe zu sein, tun alles, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.

Teile unseres Gehirns sind ganz auf diese großen Gefühle konzentriert. Durch das Dopamin entsteht eine Euphorie. Diese Hochgestimmtheit befähigt uns, nach Wegen zu suchen, um den anderen zu beeindrucken, ihn für uns zu gewinnen. Ein anderer Teil des Gehirns lässt uns Leidenschaft entwickeln. Noradrenalin speichert alle neuen Reize, die wir an unserem Wunschpartner entdecken.

Genetisch sind wir auf einen Partner fixiert, mit dem wir eine Familie gründen wollen. Der Serotoninwert sinkt. So entwickelt sich, biochemisch gesehen, ein Abhängigkeitsverhältnis.

Doch ist das wirklich alles? Bin ich einfach nur ein Spielball von Prozessen, die in meinem Körper ablaufen und so einer Art genetischem Schicksal ausgeliefert?

Liebe ist mehr als Biochemie. Jeder, der schon einmal verliebt war, weiß das. Jeder, der sich das erste Mal verliebt, spürt es. Dennoch gibt es Dinge, die wir nur sehr schwer bewusst steuern können.

Zehn Punkte zum Abklären: Bin ich wirklich verliebt?

Auch wenn Verliebtsein mehr ist als eine Körperreaktion, stehen die Anzeichen doch in direktem Zusammenhang. Einige skills zeigen an, ob es einen getroffen hat.
Woher weiß ich, dass ich verliebt bin?

  • Ich fühle mich glücklich, könnte die ganze Welt umarmen und lächele jeden an. Ursache sind die Glückshormone und meine Freude über die neue Bekanntschaft.
  • Ich spüre Schmetterlinge im Bauch. Ausgelöst wird das Gefühl beim Gedanken an den Liebsten. Verstärkt tritt es vor einem Date oder Anruf auf.
  • Ich kann nicht schlafen, liege stundenlang wach und denke nur an sie oder ihn. Ähnlich wie bei einer Suchtkrankheit sind wir vollkommen auf das gewünschte Objekt fixiert.
  • Ich kann mich nicht konzentrieren. Immer kreisen die Gedanken nur um die geliebte Person. Man wartet auf ein Zeichen, einen Anruf, überlegt,was man tun kann, um bei ihm oder ihr zu sein.
  • Ich habe keinen Hunger. Appetitlosigkeit ist ein häufiges Anzeichen für Verliebtsein. Man wartet auf die eigentliche Erfüllung seiner Wünsche und die sind eben nicht auf das Essen gerichtet.
  • Herzklopfen und Hitzewallungen treten auf, wenn die geliebte Person erscheint oder anruft. Der Körper schüttet vermehrt Adrenalin aus, dadurch beschleunigt sich der Herzschlag. Das Gefühl kann körperlich ähnlich wie bei Angstzuständen empfunden werden.
  • Ständiges Warten auf einen Anruf, eine Nachricht oder auf das Klingeln an der Tür. Wer permanent aufs Handy schaut, den E-Mail-Eingang kontrolliert oder auf die Schritte im Hausflur achtet, weil er seinen Liebsten oder die Liebste erwartet, der ist mit Sicherheit verliebt.
  • Alles wird mit der geliebten Person in Verbindung gebracht. Jedes Gesprächsthema, jede Nachricht wird zu dem geliebten Wesen in Beziehung gesetzt. Man möchte andere an seiner Liebe teilhaben lassen, sie von diesem wichtigen Menschen in Kenntnis setzen.
  • Ich verspüre einen Energie- und Motivationsschub. Alles ist plötzlich einfach und geht leicht von der Hand.
  • Ich sehe den geliebten Menschen überall. Ist das sein Wagen? Ging sie da nicht eben über die Straße? War er das im Café?

Nicht jedes Symptom muss zutreffen. Dennoch lässt sich so leicht feststellen, ob man tatsächlich verliebt ist.

Das Glück festhalten

Wie gelingt es mir, aus einer flüchtigen Begegnung eine Beziehung zu machen? Wenn ich mich das frage, ist das das sicherste Anzeichen dafür, dass ich verliebt bin.

Es ist nicht leicht, Beziehungen aufzubauen und die ersten großen Emotionen für lange Zeit zu bewahren. Mit dem Schwung des ersten Verliebtseins scheint uns alles möglich. Genau diese Energie sollten wir nutzen, um das Fundament einer dauerhaften Partnerschaft zu legen. Gestalten wir unser Beisammensein romantisch und aufregend, lernen wir uns kennen.

Wer sein Profil auf einem Dating Portal veröffentlicht, hat die Basics und Prioritäten bereits formuliert. Sein Gegenüber und ich wissen also, worauf wir uns einlassen und womit wir rechnen müssen. Damit ist bereits viel erreicht.

Anders als bei einer spontanen Begegnung sind die Eckdaten bereits abgeklärt. So gibt es eine Basis, einen Konsens, über den man sich nicht erst verständigen muss. Dennoch erlebt man die Person jetzt erst in der Realität. Im Internet sind es nur das Bild, die Daten und der Austausch via E-Mail, SMS oder Chat.

Da bleibt viel Raum für Fantasie. Leicht baut man sich ein Wunschmodel zusammen, dem niemand in der Realität entsprechen kann. Das gilt auch für die Erwartungen, die man selbst, oft unbewusst, weckt.

Wer sich jedoch nach dem zweiten Date immer noch ganz sicher ist, den richtigen Menschen getroffen zu haben, der sollte unbedingt dabei bleiben und das Verliebtsein genießen.

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